Ebenerdig 8 Übersicht

 

 

 

 

Es kann auch einmal daneben gehen ....

Frühjahr 2015

 

 

 

 

.... wenn die Natur Streiche spielt.

 

Die Linienführung durch den “Stägä” Tunnel hatte es in sich, schön geschwungene Kurven und eine gediegene optische Trennung. Aber ..... obwohl der Landschaftsgärtner beim Bau der Treppe sich viel über den verfluchten Lehm beklagte, löste das bei mir keinen Alarm aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den ersten Probefahrten anno 2009 lief alles so wie es sich gehört, also hiess es weiterbauen — mit paar gesundheitlichen Unterbrüchen. Die grosse Überraschung erfolgte dieses Jahr als der erste längere Zug auf die Strecke ging. Auf der Südseite des Tunnels (gegen Preda) ging es nicht ohne Entgleisung ab. Also Platten abheben und mal prüfen was da los ist. Das Trasse hatte sich gehoben und dadurch kam auch noch eine Gleisverwindung zustande.

 

Klar passiert das immer an den ungünstigsten Stellen, in diesem Fall viel zu wenig Platz um die Leiterbahn zu justieren. Dass sich der Untergrund auch wenn nachjustiert wird, trotzdem nicht verändert war der zweite, sehr wunde, Punkt. Alternative: die Bahnlinie offen über die Treppe verlegen. Mal kurz besprochen und los ging es

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anprobe wie die Steigung ausfällt und sich die Kurven ansehen. Gar nicht schlecht.

 

Die bestehende Leiterbahn wurde, soweit möglich, auf die neue Linienführung umgelegt. Eine Planke TREX besorgt, zugeschnitten und installiert. Gleis neu verlegt und die Stromversorgung wieder angeschlossen. Schienenreinigen und schon konnte wieder mal Probe gefahren werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Obwohl die optische Trennung nicht mehr so optimal wie ein Tunnel ist, passen die schön geschwungenen Kurven sehr gut ins RhB Bild das uns vorschwebt. Die offene Linienführung hat auch den Vorteil, dass bei eventuellen Problemen alles schön zugänglich ist. Ausserdem gibt es noch zusätzlichen Platz für die Gestaltung der Landschaft, ein sehr willkommener Nebeneffekt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann wurde “Neuland” entdeckt, also mal schauen was da los ist.